Angekommen im Abstiegskampf

Hertha BSC unterliegt abgezockteren Hamburgern 1:2 und rutscht endgültig in den Tabellenkeller

  • Von Mark Wolter
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Frust der Herthaner war unübersehbar. Trainer Michael Skibbe stapfte wortlos mit versteinerter Miene in die Kabine, hinter ihm folgte Torwart Thomas Kraft, der erst dem Treppengeländer einen Hieb mitgab und dann ein lautes »Leck mich am A....« ausstieß. Nach dem 1:2 gegen den Hamburger SV im heimischen Olympiastadion war den Berlinern klar, dass sie mitten im Abstiegskampf angekommen waren. »Nach der Hinrunde, wo vieles rosig aussah, müssen wir jetzt in den nächsten Monaten unseren Mann stehen«, gab Herthas Kapitän Christian Lell zu.

Im ersten Heimspiel des neuen Trainers schafften die Berliner dies nur in der letzten halben Stunde. »Ich bin sehr enttäuscht von meiner Mannschaft. Was wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben, war weit unter Bundesliga-Schnitt«, sagte Skibbe. Für die anfangs ängstliche Spielweise, die den Tabellennachbarn aus Hamburg nach dessen 1:5-Pleite gegen Borussia Dortmund erst wieder stark machte, hatte er...


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