Karin Leukefeld, Damaskus 04.02.2012 / Wochennd

Stimmen der Vernunft

Die syrische Oppositionsbewegung ist vielfältig - und uneinig

Die alte und die neue in Syrien aktive Opposition ist sehr vielfältig. Mangelnde Erfahrung, Uneinigkeit, mehrfache Spaltungslinien innerhalb Syriens und mit der Opposition im Ausland, die Ausgrenzung durch das herrschende Regime, mangelnder Zugang zu Medien und die Militarisierung des Konflikts haben sie an den Rand gedrängt.

Die »alte Garde« der Opposition, von denen manche schon zu Zeiten des früheren Präsidenten Hafez al-Assad verfolgt und inhaftiert waren, versammelte sich Ende Juni 2011 in Damaskus zu einem öffentlichen Kongress. 150 Intellektuelle, Wissenschaftler, Künstler und Journalisten, die während des »Damaszener Frühlings« 2001/02 und in der »Damaskus-Beirut-Erklärung« 2005 zusammengefunden hatten, debattierten darüber, welche Forderungen an das Regime formuliert und wie weiter vorgegangen werden sollte. Man einigte sich, den von Präsident Bashar al-Assad angebotenen Dialog nur unter Bedingungen anzunehmen: Das gewaltsame Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die Protestbewegung müsse gestoppt und alle bisher inhaftierten Demonstranten sollten freigelassen werden.

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