Anke Stefan, Athen 07.02.2012 / Ausland

Chronik eines angekündigten Todes

Gewerkschaften und Linksparteien in Griechenland rufen vor Hintergrund neuer Sparforderungen zum »Gegenangriff des Volkes« auf

Die Verhandlungen in Griechenland nehmen kein Ende. Gestern rangen die Vorsitzenden der drei Regierungsparteien erneut mit Ministerpräsident Lucas Papademos um eine gemeinsame Linie gegenüber den von der Gläubigertroika aus EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank gestellten neuen Sparforderungen.

Die umfangreichen Vorgaben, die angeblich der Förderung der griechischen Wettbewerbsfähigkeit dienen sollen, waren sowohl von Gewerkschaftsdachverbänden wie auch den Unternehmervertretungen zurückgewiesen worden. Sie haben sich unter anderem für die Beibehaltung der Lohnhöhen und Tarifverträge ausgesprochen. Die Gläubigertroika jedoch ist nicht bereit, dieses Votum der Tarifpartner zu akzeptieren, und will die Umsetzung ihrer Forderungen per Gesetz. Doch selbst wenn sich die drei Parteiführer unter Lucas Papademos auf einen Kompromiss mit der Troika einigen können, ist fraglich, ob auch nur eine derartige Maßnahme eine parlamentarische Abstimmung bestehen würde. Zahlreiche Politiker aus den beiden großen Regierungsparteien, PASOK und Nea Dimokratia, haben bereits ihr Nein angekündigt.

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