Dumme, aber gefährliche Kampfschrift

RWE-Manager Fritz Vahrenholt will die Klimadebatte (konter)revolutionieren

RWE-Manager Fritz Vahrenholt hat eine paranoide politische Kampfschrift vorgelegt. Muss die Klimadebatte tatsächlich neu geführt werden, wie behauptet?

Mit den als »naturwissenschaftlich« dargeboten Argumenten des Buchs »Die Kalte Sonne« von Fritz Vahrenholt muss man sich nicht lange aufhalten: »Entgegen den Prognosen ist die Erderwärmung seit über zehn Jahren zum Stillstand gekommen«, schreit es dem Leser bereits vom Buchdeckel entgegen. Das widerspricht schlicht den realen Messwerten. Die zweite These des in dieser Woche auf den Markt geworfenen Druckwerks lautet: Nicht der Ausstoß von Kohlendioxid, sondern Aktivitäten der Sonne würden die Entwicklung des Klimas zuvörderst beeinflussen. Dazu vom »Spiegel« befragt, räumt Co-Autor Fritz Vahrenholt ein, er wisse nicht »ganz präzise«, wie stark der Einfluss der Sonne sei.

Seine politische Kampfschrift ist zwar dumm, aber auch gefährlich. »Die Klimadebatte muss neu ...

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