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Genug gefordert!

  • Von Jörg Meyer
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Deutlich über zehn und knapp unter zwanzig Prozent: Das müssten die Gewerkschaften vermutlich fordern, um allein die Reallohnverluste der Beschäftigten von Bund und Kommunen seit 2003 auszugleichen und dazu noch eine Lohnerhöhung in der Tasche zu haben. Doch die real existierende Finanzlage der Kommunen legt auch nahe, dass eine derartige Forderung in utopische Höhen ginge.

Trotz steigender Steuereinnahmen im Aufschwungjahr 2011 ächzen die Kommunen unter der Schuldenlast, viel zu verteilen wird es für die Beschäftigten nicht geben, sagen sie. Die Reaktion der Arbeitgeberseite auf die Lohnforderung von 6,5 Prozent (»illusorisch und inakzeptabel«) beweist das, ist a...


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