Haste mal 'nen CUC?

Kuba ist bei immer mehr Touristen aus aller Welt schwer angesagt

  • Von Alexander Richter
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.
Von wegen Schnappschuss - ein Foto von der Havanna-Mama ist nur im Tausch gegen einen CUC zu bekommen.

Frauen lieben ihn. Auch Männer sind heiß auf den CUC. Havanna, die Hauptstadt mit der großen Prise an morbider Romantik, ist ein besonders heißes CUC-Pflaster. Hinter den drei Buchstaben verbirgt sich Geld, eine künstliche Währung, die es nur auf Kuba gibt und für die man vieles kaufen kann, was es für die normale Landeswährung, den Peso, nicht gibt. Wer CUC (Peso cubano convertible) hat, gewinnt, meinen die Kubaner und sind erfinderisch, wenn es darum geht, den Touristen, die den CUC als Zahlungsmittel bekommen, mit einem Lächeln Geld aus der Tasche zu ziehen. Frei nach dem Motto: »Haste mal 'nen CUC?«

Da ist zum Beispiel die Havanna-Mama, die an der Plaza Vieja in der Welterbe-Altstadt posiert. Ganz in weiß, mit roter Nelke am Kopftuch, buntem Fächer und überdicker Zigarre legt sich die Kreolin für jede Kamera und einen CUC ins Zeug.

Nur einige Schritte entfernt am Platz vor der Kathedrale tut's ihr ein anderer CUC-Jobber gl...


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