Ein freigestellter Arbeitnehmer nahm Firmendaten mit

Fristlose Kündigung

Die Übermittlung von Firmendaten an ein privates E-Mail-Postfach stellt eine schwerwiegende Verletzung der arbeitsrechtlichen Pflichten dar. Auch bei einem von der Arbeitspflicht bis zum vereinbarten Beendigungstermin freigestellten Arbeitnehmer ist dann eine fristlose Kündigung möglich. Das entschied das Hessische Landesarbeitsgericht (LAG) am 29. August 2011 (Az. 7 Sa 248/11). Darüber berichtet die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV).

Der verhandelte Fall: Der spätere Kläger war als Firmenkundenbetreuer bei einer Bank beschäftigt. Die Parteien vereinbarten die Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses und die Freistellung des Mitarbeiters bei Fortzahlung der Bezüge. Als der Mann jedoch insgesamt 94 E-Mails mit etwa 622 MB in 1660 Datenanhängen an sein privates E-Mail-Postfach sandte, kündigte die Bank ihm fristlos.

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