Gesunde Arbeit für alle

IG BCE fordert sechs Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten der Chemieindustrie

  • Von Marcus Meier, Bochum
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sechs Prozent mehr Lohn und attraktivere Arbeitsbedingungen in der Chemiebranche, das sind die Forderungen der IG BCE für die Tarifrunde 2012. Sorgen bereitet den Gewerkschaftern der aus ihrer Sicht hausgemachte Facharbeitermangel. Die von Arbeitgeberseite geforderte Arbeitszeitverlängerung sei dafür keine Lösung.

Die ortsüblichen Currywürste mussten nicht lange warm gehalten werden: Pünktlich um 11.15 Uhr waren die Verhandlungen des Hauptvorstandes der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) abgeschlossen. Da waren Redemanuskripte und Pressemitteilung längst gedruckt. Allzu kontrovers scheint es in der Bochumer Zentrale der als nicht besonders kämpferisch geltenden Gewerkschaft also nicht zugegangen zu sein. Die Forderung der IG BCE für die Chemietarifrunde 2012: sechs Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Außerdem müsse die Industrie klüger auf den anhaltenden Fachkräftemangel reagieren, indem die Arbeit attraktiver und weniger gesundheitsschädlich gestaltet werde.

2011 sei für die Branche ein Rekordjahr mit »sehr hohen Gewinnen« gewesen, die Lage der chemischen Industrie habe sich auf hohem Niveau stabilisiert, betonte IG-BCE-Vorstand Peter Hausmann. Auch die Aussichten für 2012 seien gut, es herrsche in den Unternehmen eine...

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