Wo die warme Wohnung Luxus ist

In Griechenland sind praktisch alle Lebensbereiche von der Krise betroffen

Das Ausmaß der griechischen Sparbeschlüsse ist kaum vorstellbar. Im Alltag der Griechen ist nichts mehr so wie noch vor zwei Jahren.

Das Tief Dieter bescherte Ende Januar auch Griechenland zweistellige Minustemperaturen. Das bereitete nicht nur den Obdachlosen, deren Zahl allein in der Hauptstadt Athen auf rund 20 000 angestiegen ist, große Probleme. Auch viele Familien drehten die Heizung in der Wohnung oder ihrem Haus nur zeitweilig ein bisschen auf, griffen lieber zur Jacke. Der Heizölpreis ist nämlich nach mehreren Verbrauchssteuererhöhungen und der Einführung einer Sondersteuer, Teile der ersten drei Sparpakete, förmlich explodiert. Händlern zufolge stieg er seit dem Vorkrisenherbst 2009 bis Herbst 2011, als die Tanks für diesen Winter befüllt wurden, im Schnitt um 75 Prozent. Also wird weniger geheizt, manche setzen mehr auf Brennholz. Experten rechnen mit dramatischen Folgen: 30 Prozent der ohnehin kärglichen Waldfläche könnten im Winter im Kamin landen.

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