Angst hinterm Deich

50 Jahren nach der verheerenden Sturmflut in Hamburg schüren Pläne zur Elbvertiefung neue Befürchtungen

  • Von Volker Stahl und Folke Havekost, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Inge Massow wehrt sich gegen den Ausbau der Elbe.

Wenn Inge Massow »Schiffe gucken« will, muss sie nur zwei Treppen steigen. Die Fahrrinne der Elbe liegt 200 Meter von ihrem Haus entfernt. Nur der Deich behindert die Sicht auf die Containerriesen, die den Hamburger Hafen ansteuern oder verlassen haben. »Schon mein Vater saß hier oben, direkt unter dem Giebel«, erzählt die 56-jährige Hausfrau, »er war Lotse und hat sich ein extra großes Fenster einbauen lassen, um als Rentner das maritime Treiben zu beobachten.«

Kontrolle nachts um drei

Inge Massow wohnt mit ihrem Mann Johann in Grünendeich im Alten Land, dem größten zusammenhängenden Obstbaugebiet Europas. Die Kirschblüte im Mai lockt viele Besucher in den Landstrich zwischen Hamburg und Stade. Über 300 000 Übernachtungen im Jahr machen ihn zur Tourismushochburg. Doch über der Idylle liegt ein Schatten: Seitdem Hamburg die Elbe bis nach Cuxhaven - 107 Kilometer - auf bis zu 19 Meter Tiefe ausbaggern will, geht hinterm Deic...

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