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Hilfreiches gegen Schnupfenviren

● Eine ausreichend feuchte Nasenschleimhaut ist der beste Infektionsschutz: Achten Sie deshalb darauf, genug zu trinken, vor allem auf langen Flügen.

● Waschen Sie ihre Hände häufiger, zur Not reicht ein Erfrischungstuch.

● Versuchen Sie, Augen und Nase möglichst nicht mit den Fingerspitzen zu berühren.

● Wenn Sie nach Hause kommen, waschen Sie sich einmal gründlich die Hände. Danach können Sie in Ihrem eigenen Haus beruhigt alles anfassen.

● Antibiotika wirken sehr gut gegen Bakterien, aber Schnupfen wird durch Viren ausgelöst, und denen machen Antibiotika nichts aus. Dem Körper selbst aber schon, Durchfall ist oft die Folge.

● Hilft Vitamin C? Die Studien sind nicht eindeutig - allenfalls eine sehr hohe Dosis des Vitamins könnte den Verlauf der Erkrankung ein wenig verkürzen. Lediglich bei Extremsport oder extremer Kälte schützt das Vitamin deutlich.

● Vorsicht bei Nasentropfen: Zwar wirken sie nach wenigen Minuten - die Blutgefäße ziehen sich zusammen, die Durchblutung wird gedrosselt und die Nase ist wieder frei. Aber die Wirkung hält nur etwa vier Stunden an. »Und danach gibt es einen Rebound-Effekt«, sagt Christian Paschen, HNO-Arzt aus Tübingen: »Die Durchblutung der Nasenschleimhaut wird sogar noch gesteigert, um den Nährstoffmangel auszugleichen. Und damit ist die Nase wieder zu.« Also wieder Tropfen. Wer aber über mehr als zwei Wochen Nasentropfen nimmt, riskiert eine Nekrose, einen Zelltod in der Nasenschleimhaut. Paschen empfiehlt den »Entzug« der Tropfen unter ärztlicher Aufsicht oder einen Versuch mit Meersalzspray, möglichst einem Präparat mit Panthenol. »Dabei werden in einem Nasenloch für zwei, drei Wochen normale Nasentropfen durch Meersalzspray ersetzt. Ist es frei, ersetzt man die Tropfen auch auf der anderen Seite«, so Paschen. Und fängt nie wieder damit an.

● Einen Tipp zur Vorbeugung hat Gundula Jäger: Sauna! »Bei Saunagängern scheinen die T-Zellen - ein zentraler Teil der Immunabwehr - besser stimulierbar zu sein.« Infektionen sind seltener.

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