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Küssen erlaubt

Warum Schnupfenviren die Menschen im Winter besonders stark plagen

  • Von Magnus Heier
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Für Schnupfenviren ist der Winter das Paradies - aber auch Nasentropfen, kalte Füße und die Business-Class moderner Flugzeuge.

Winterzeit ist Schnupfenzeit. Denn Viren fühlen sich bei niedrigen Temperaturen wohl. »Influenzaviren überleben bei 4 Grad 30 Tage, bei 30 Grad aber nur 5 Tage«, sagt Gundula Jäger, klinische Virologin am Pettenkofer Institut der Uni München. Bei Rhinoviren, den gemeinen Schnupfenviren, dürfte es ähnlich sein. Aber der Hauptgrund dafür, dass sie und die anderen Erkältungsviren im Winter so unglaublich erfolgreich sind, ist die Schwäche ihres Wirts, des Menschen. »Ein Erwachsener bekommt im Durchschnitt 1,8 Mal pro Jahr eine Erkältung, ein Kleinkind sechs Mal«, sagt Jäger. Andere Studien sprechen von zwei bis fünf Erkältungen bei Erwachsenen und sieben bis zehn bei Kindern. Aber warum im Winter?

Kälte hat offenbar einen erheblichen Einfluss auf die Infektionswahrscheinlichkeit - eine Erkenntnis, die so alt ist wie die Menschheit, aber bisher nicht bewiesen werden konnte. Dabei ist die Theorie ganz einfach: Ist der Körper unterkühlt,...


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