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Schöner schrumpfen

Allianz will positive Einstellung zu demografischem Wandel in Sachsen-Anhalt schaffen

  • Von Hendrik Lasch, Magdeburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sachsen-Anhalt ist am stärksten vom demografischen Wandel betroffen: Im Jahr 2025 wird es 442 000 Einwohner weniger geben als heute. Statt zu klagen, will sich das Land zur »Werkstatt« des Wandels entwickeln.

Abriss, Abriss und kein Ende: Rund 70 000 Wohnungen in Sachsen-Anhalt sind in den vergangenen Jahren verschwunden, weil sich keine Mieter mehr fanden. Weitere werden folgen müssen. Prognosen zufolge verliert das Land bis zum Jahr 2025 noch einmal mehr als 442 000 Einwohner. Ländliche Regionen wie das Mansfeld werden mehr als ein Viertel ihrer Bevölkerung einbüßen. Der Schwund ist so stark wie in keinem anderen Bundesland. »Wir sind«, sagt Jost Riecke, der Chef des Verbands der Wohnungswirtschaft, »am stärksten und am frühzeitigsten vom demografischen Wandel betroffen.«

Die Folgen werden nicht nur in Form leerer Wohnungen zu beobachten sein. Manche »liegen eher unter der Erde«, sagt Riecke: Über Leitungsnetze für Strom oder Abwasser werden immer weniger Menschen versorgt - mit Folgen für die Kosten. Immer schwieriger wird es auch, ein einigermaßen dichtes Busnetz aufrecht zu erhalten oder Schulen für immer weniger Kinder zu organisie...


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