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Lob des beruhigten Blutdrucks

Der kommende Bundespräsident: Ein Stifter von Unfrieden? Ein antikommunistischer Polterer? Warten wir's ab.

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Man nehme: Ein Viertel Helmut Schmidt, ein Stück Hildegard Hamm-Brücher und eine Portion Hans-Jochen Vogel. Dazu rührt man ein paar Löffel Erwin Teufel hinein und gibt etwas Maria Furtwängler dazu, dann ein paar Tropfen von der Abgeklärtheit Jutta Limbachs. Das alles wird gut gemischt, mit einer Prise Heiner Geißler und dann in eine schwarz-rot-goldene Form gefüllt ...«

So, schreibt Heribert Prantl in der »Süddeutschen Zeitung«, werde ein neuer Bundespräsident gebacken. Ostdeutsche würden noch ein paar gehörige Anteile ihrer eigenen bürgerrechtlichen und moralfesten Heldinnen und Helden beisteuern, um bloß nicht unterrepräsentiert zu sein.

Dabei steht der Ostdeutsche doch im öffentlichen Bedeutungssegen weit besser da, als er es mitunter selber wahrnehmen möchte. Denn: Demnächst wird es neben der Bundeskanzlerin wohl auch einen Bundespräsidenten geben, der einen großen Teil seines Lebens in der DDR verbrachte. Ein Ostdeutscher wi...


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