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Maut mit Nebenwirkung

Bayerische Kommunen befürchten, dass die neue Bundesstraßen-Abgabe örtliche Firmen belastet

Jahrelang hatte er für eine Sperrung von Bundesstraßen für Mautausweichverkehr gekämpft - die geplante Bundesstraßen-Maut sieht der Dinkelsbühler Oberbürgermeister Christoph Hammer dennoch kritisch. Firmenansiedlungen auf dem Land würden nun noch schwerer.

Dinkelsbühl (dpa/nd). Der Oberbürgermeister der früher stark von Mautausweichverkehr betroffenen mittelfränkischen Stadt Dinkelsbühl, Christoph Hammer (CSU), sieht die geplante Bundesstraßen-Maut zwiespältig. Die Regelung mache zwar einerseits beliebte Ausweichrouten für Lastwagenfahrer uninteressant, sagte er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Andererseits stelle die geplante Maut für Unternehmen in ländlichen Regionen eine zusätzliche finanzielle Belastung dar. Das könnte künftig die Firmenansiedlung erschweren, unter Umständen auch zu Abwanderungen führen.

Die seit Längerem geplante Ausweitung der Lkw-Maut auf vierspurige Bundesstraßen soll am 1. August starten. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hatte in der vergangenen Woche erklärt, mit dem Betreiber Tol...


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