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Griechischer Weg für Portugal?

Frisches Geld wird dringend benötigt

  • Von Ralf Streck
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Anleger richten sich darauf ein, dass wohl auch Portugal bald einen Schuldenschnitt benötigen wird.

Der Schuldenschnitt für Griechenland ist noch nicht unter Dach und Fach, da drängt Portugal auf die Tagesordnung. Eigentlich ist seit Monaten klar, dass das Land neben der Nothilfe von 78 Milliarden Euro, die im Mai 2011 mit EU und IWF ausgehandelt wurden, bald frisches Geld aus Rettungsfonds benötigen wird. Das Misstrauen der Anleger zeigt sich bereits deutlich: So wurden zweijährige portugiesische Anleihen am Sekundärmarkt zum Teil schon mit einer Rendite von fast 22 Prozent gehandelt. Zinsen für zehnjährige Papiere lagen bei über 17 Prozent.

Nun, wo sich ein zweites Rettungspaket für Griechenland abzeichnet, hat sich eine gewisse Erleichterung auch für Portugal ergeben. Dazu kam, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble seinem portugiesischen Amtskollegen Vitor Gaspar kürzlich Entgegenkommen bei der Finanzierung zugesichert hatte. »Wenn sich die Notwendigkeit für eine Anpassung des portugiesischen Programms ergibt, werden wir...


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