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Angesichts der Folgen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise sei die Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit wichtiger als jemals zuvor. Ein Satz, mit dem man hierzulande schnell zum linken Propagandisten abgestempelt werden kann, der nur unrealen sozialistischen Träumen nachhängt. Er stammt von Ban Ki Moon, gewidmet dem gestrigen »Welttag der sozialen Gerechtigkeit«. Denn auch der UNO-Generalsekretär weiß, diese »ist mehr als ein ethisches Gebot, sie ist die Grundlage für nationale Stabilität und weltweites Wohlergehen«.

Die Analysen der UNO zeigen, wie weit die Welt noch von sozialer Gerechtigkeit entfernt ist. Auf dem Millenniumsgipfel der Vereinten Nationen vor zwölf Jahren haben sich die Regierungen u. a. verpflichtet, die Armut bis 2015 zu halbieren. Doch bei allen Fortschritten etwa in China hinken andere Länder, Regionen oder Kontinente den Zielen weit hinterher. In Afrika beispielsweise leben in absoluten Zahlen heute sogar mehr Arme als 1990, dem Ausgangsjahr. Global gesehen verfügen nach UN-Angaben immer noch weniger als eine Milliarde Menschen über 80 Prozent des weltweiten Einkommens, während über fünf Milliarden Menschen kaum 20 Prozent zur Verfügung haben. Deshalb forderten Hilfsorganisationen am Welttag so nachdrücklich nachhaltige Maßnahmen zur »sozialen Entwicklung für alle«, was auch einschließt, dass die Menschen in Entwicklungsländern endlich gegen Risiken wie Krankheit oder Armut abgesichert werden.

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