»Die Regierung fährt eine Pannenstrategie«

Kenan Kolat über leere Gedenkrituale und die anhaltende Scheu der Bundesregierung vor dem Wort Rassismus

Viel ist über die Täter berichtet worden, die Nazimörder vom »Nationalsozialistischen Untergrund«. Heute gedenkt die politische Öffentlichkeit ihrer Opfer. Mit einer Rede der Bundeskanzlerin, mit einer Gedenkminute. Zugleich regt sich Kritik an der rituellen Zeremonie. Zu wenig werde getan, die Ursachen der Verbrechen zu ergründen, um Wiederholung auszuschließen.

nd: Was erwarten Sie vom heutigen Staatsakt für die Opfer des rechten Terrors?
Kolat: Dass den zu Unrecht verdächtigten Opfern die Ehre zurückgegeben wird. Dass die Bundeskanzlerin eindeutig sagt, dass nichts unter den Teppich gekehrt wird. Und dass sie die Bevölkerung ermuntert, mehr Engagement gegen Rassismus zu zeigen.

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