So viele Kriege wie nie seit 1945

Das Heidelberger Institut für Konfliktforschung stellte sein »Conflict Barometer 2011« vor

  • Von Olaf Standke
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Zahl der Kriege in aller Welt ist nach Analyse des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung (HIIK) im Vorjahr auf den höchsten Stand seit 1945 gestiegen. Insgesamt erfassten die Forscher in ihrem »Conflict Barometer 2011« 38 »hoch gewaltsame Konflikte«, 20 von ihnen erreichten die höchste Intensitätsstufe des Krieges.

Somalia war gestern Thema einer hochrangig besetzten internationalen Konferenz in London. Das Land ist von Bürgerkrieg, Hungersnöten, Terrorismus und Piraterie schwer zerrüttet. Eine stabile Regierung gibt es nicht. Derzeit kämpfen Truppen im Auftrag der Afrikanischen Union ebenso wie Soldaten aus Äthiopien und Kenia gegen die islamistische Al-Schabab-Miliz, die weite Teile des Südens und des Zentrums Somalias kontrolliert. Gerade sollen äthiopische Einheiten mit Verbänden der Übergangsregierung die Stadt Baidoa eingenommen haben - ohne, dass ein Schuss gefallen sei, wie Regierungschef Abdiweli Mohamed Ali in London erklärte.

Doch die Kämpfe mit der Miliz wie mit der militanten Gruppierung Hizbul Islam gehören in Afrika zu den blutigsten Auseinandersetzungen. Zusätzlich verschärft wurde die Lage durch die Hungersnot am Horn von Afrika, wie es im »Konfliktbarometer« heißt, so dass die Zahl der Binnenflüchtlinge im Vorjahr um 330 000...

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