»Wir müssen uns selber ins Herz gucken«

Barbara John über die Schwierigkeiten Deutschlands mit der Einwanderung und die Mängel bei der Polizei

Barbara John (CDU) war über 20 Jahre die Ausländerbeauftragte Berlins. Die Ombudsfrau der Bundesregierung für die Hinterbliebenen des Neonazi-Terrors nahm vorgestern an der staatlichen Gedenkveranstaltung für die Opfer neonazistischer Gewalt teil. Über Einwanderer als Clubmitglieder und herummosernde Deutsche sprach mit ihr für »nd« Thomas Blum.

Rosen an einem der NSU-Tatorte in Kassel

nd: Fühlen Sie sich unterstützt in Ihrer Arbeit? Man hat Ihnen kein Büro, keine Mitarbeiter, keine finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt.
John: Es denkt wohl keiner gleich daran, wenn es losgeht. Aber ich brauche dringend jemanden, weil es jetzt richtig anfängt mit der Lösung der Probleme, die mir von den Angehörigen nun mitgeteilt wurden. Ich bin dabei, für jede Familie eine Art Hilfeprofil zusammenzustellen. Es ist jetzt geklärt, dass ich jemanden bekomme, der mir in der Woche ein paar Mal zur Verfügung stehen kann.

Welchen Eindruck hinterließ die Gedenkveranstaltung bei Ihnen?
Ich bin überzeugt, dass der Rahmen, die Rede, auch die Empathie, die spürbar war, die Familien stark entlastet hat von einem jahrelangen Druck, dem sie durch die Verdächtigung, selber mit Kriminalität zu tun zu haben, ausgesetzt waren. Die Familien können sich wieder mitten in der Gesellschaft fühlen, aus der sie vertrieben worden sind. Aber es ist auch ...

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