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Braunkohle als Brücke

Rot-rote Landesregierung in Brandenburg verabschiedet Energiestrategie bis 2030

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Brandenburgs rot-rote Landesregierung hat am Dienstag die Energiestrategie des Landes bis 2030 verabschiedet. Opposition und Umweltverbände melden Bedenken an und vermissen Verlässlichkeit.

Ein kleiner Sarg am Dienstagnachmittag vor der Potsdamer Staatskanzlei: Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) sowie Wirtschaftsminister Ralf Christoffers und Umweltministerin Anita Tack (beide LINKE) trugen symbolisch den Klimaschutz zu Grabe. Es war allerdings nicht der echte Regierungschef und es waren auch nicht die leibhaftigen Minister, sondern Anhänger der Umweltorganisation Greenpeace, die sich Pappmasken vor die Gesichter gezogen hatten. Der Anlass: das rot-rote Kabinett hatte gerade einstimmig die Energiestrategie 2030 beschlossen.

In der Strategie stehen ehrgeizige Ziele. So soll der Energieverbrauch bis 2030 pro Jahr um durchschnittlich 1,1 Prozent sinken. Am Ende sollen 40 Prozent der verbrauchten Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonnenlicht erzeugt werden. Der CO2-Ausstoß soll drastisch auf 25 Millionen Tonnen im Jahr gesenkt werden. Damit leiste Brandenburg seinen Beitrag, die Erwärmung de...


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