Oliver Hilt 01.03.2012 / Ausland

»Nadelstiche« am europäischen Aktionstag

Protest von deutschen und französischen Gewerkschaften in Saarbrücken

Keine Großdemonstration, sondern eine kleine Aktion: An der deutsch-französischen Grenze warnen Gewerkschafter vor neuen Nationalismen und kritisieren die Krisen- und Sparpolitik der EU.

Das alte Zollhaus am Grenzübergang »Goldene Bremm« in Saarbrücken war von den saarländischen und lothringischen Gewerkschaften mit Bedacht gewählt. Im regen Durchgangsverkehr am ehemaligen Grenzübergang nahmen beinahe alle Autofahrer die orangenfarbenen Flugblätter entgegen. »Trop c'est trop« - »Zu viel ist zu viel«. Eine Botschaft an die europäischen Regierungschefs, wollten sie am EU-weiten Protesttag auch aus der Großregion Saar-Lor-Lux senden. Der Vorsitzende des Interregionalen Gewerkschaftsrates, Saar-DGB Chef Eugen Roth sprach von »Nadelstichaktionen«, klein aber treffend«.

Gerade die Grenzregion im Südwesten lässt Europa aus Sicht der Gewerkschaften wie im Brennglas erscheinen. Saar-Lor-Lux ist die Region mit den täglich größten Pendlerströmen in der EU. Im reichen, aber kleinen Luxemburg gibt es die höchsten Mindestlöhne (ab 10,16 Euro für Ungelernte). Im Saarland kämpft die Gewerkschaft für einen gesetzlichen Mindestlohn ...

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