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Harte Fronten zu Beginn der Tarifgespräche im öffentlichen Dienst

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Für Millionen Krankenschwestern, Müllwerker, Behördenmitarbeiter haben Tarifverhandlungen begonnen. Die Vorstellungen von Arbeitgebern und Gewerkschaften klaffen weit auseinander. Es drohen Warnstreiks.
Berlin (nd/dpa) Seit kurz vor 15 Uhr sitzt die Spitzenrunde und verhandelt: Die Tarifrunde für den öffentlichen Dienst in Bund und Kommunen hat heute begonnen. Die Gewerkschaften ver.di, dbb beamtenbund und tarifunion sowie die Erziehungsgewerkschaft GEW und die Gewerkschaft der Polizei fordern 6,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr für die rund zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen. Diese Forderung sei nicht verhandelbar, sagte der oberste Dienstherr, Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, vor Verhandlungsbeginn in Potsdam. Bis zum frühen Abend soll verhandelt werden. Legen die Vertreter von Bunde und Kommunen kein Angebot vor, wie von ver.di gefordert, könnten bald die konkreten Gespräche über Warnstreiks beginnen.

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