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Nachfrage unerwünscht

Nazi-Fahnder muss man zum Jagen tragen - der »Fall Krause« ist weiter offen

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Deutschlandweit wird - laut Bundeskriminalamt - nach über 150 Rechtsextremisten gefahndet. Der Aufklärungseifer ist trotz der erschreckenden Taten des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) nicht besonders ausgeprägt.

»Das haben Sie uns doch schon mal gefragt, was wollen Sie noch?« Die Stimme des Mannes in der oberfränkischen Polizeibehörde bleibt genervt, obwohl man ihm Ordnung in der Ablage bescheinigt.

In der Tat hatte »nd« Anfang Januar bereits nach dem »Fall Michael Krause« gefragt. Schriftlich. Doch die Antwort konnte nicht befriedigen. Denn urplötzlich »prüfte« der Generalbundesanwalt, ob er den Fall aus dem Jahre 2008 übernehmen will. Und damit war die Nachrichtensperre perfekt. Nach zwei Monaten, so denkt man, könnte die Prüfung beendet sein.

Michael Krause, ein 53-jähriger Mann, der angeblich ebenso arbeits- wie obdach- und kontaktlos war, hatte sich am 25. Mai 2008 einen Schusswechsel mit der Bayreuther Polizei geliefert. Er wurde getötet. In seinem Rucksack fand man Waffen, Schwarzpulver und seltsame Lageskizzen. Als man sie nach langer Zeit quasi durch Zufall dechiffriert hatte, dienten sie als Wegweiser zu zahlreichen Erddepots...


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