Werbung

Protest in Chemnitz

Anti-Nazi-Demo am 16.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Chemnitz (epd/nd). Trotz der Umbenennung des »Thor Steinar«-Ladens »Brevik« in Chemnitz will eine Bürgerinitiative gegen die Filiale vorgehen. Politiker, Anwohner und Gewerbetreibende, die sich am Mittwochabend zu der Initiative zusammengeschlossen hatten, kündigten für den 16. März eine Demonstration vor dem Geschäft in der Nähe der Fußgängerzone Brühl an.

»Wir wollen den Laden zum Auszug bewegen«, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Hanka Kliese nach dem Treffen, an dem rund 40 Menschen teilnahmen. Dafür würden derzeit die juristischen Möglichkeiten geprüft. Außerdem solle der Protest auf drei weitere Chemnitzer Szene-Läden der Neonazis ausgedehnt werden.

Inzwischen hat die bei Neonazis hoch im Kurs stehende Kleidungsmarke »Thor Steinar« den Namen der erst vor einer Woche eröffneten Filiale geändert. Der Betreiber ließ am Mittwoch ein Schild mit dem Schriftzug »Tønsberg« anbringen. Die Brandenburger Mediatex GmbH, Hersteller des Modelabels, verlautbarte Bedauern über die Assoziationen in Folge der ursprünglichen Namensgebung. Der Name der norwegischen Kleinstadt Brevik weckte Assoziationen zum rechtsextremen Attentäter Anders Behring Breivik, der 2011 in Norwegen 77 Menschen getötet hatte.

Münzenbergforum

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen