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Reformen beim IWF in Sicht

Schwellenländer sollen mehr Einfluss erhalten

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Washington (AFP/nd). Die Mitgliedstaaten des Internationalen Währungsfonds (IWF) sind bei der Reform der Finanzinstitution offenbar einen Schritt vorangekommen, die den Schwellenländern mehr Einfluss geben soll. Im IWF-Exekutivrat hätten sich die wichtigsten Mitgliedstaaten auf die Grundzüge einer neuen Struktur der Stimmrechte geeinigt, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus dem Umfeld des IWF-Führungsgremiums. Die Einigung müsse noch präzisiert und schriftlich festgehalten werden, dies könne nun aber früher geschehen als bislang erwartet.

Ein IWF-Sprecher bestätigte lediglich, dass die Reform am Mittwoch Thema einer Sitzung des Exekutivrats war. Angaben zum genauen Inhalt wollte er nicht machen. Die AFP erfuhr aber, dass der brasilianische Vertreter im Exekutivrat, Paulo Nogueira Batista, Vorschläge zu einer Reform unterbreitete, die auf breite Zustimmung stießen.

Der IWF finanziert sich über Kapitaleinlagen seiner Mitgliedsländer, deren Höhe sich ungefähr nach dem jeweiligen wirtschaftlichen Gewicht richtet. Der Kapitalanteil der Mitglieder bestimmt wiederum die Verteilung der Stimmrechte im Exekutivrat. Das Quotensystem bevorzugt dabei die alten Wirtschaftsmächte, die USA und die Europäer verfügen jeweils über eine Sperrminorität. Angesichts ihres wachsenden Einflusses dringen aufstrebende Schwellenländer wie Brasilien und China seit Jahren auf eine Reform.

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