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Debatte zu Libyen

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New York (dpa/nd). Eine Libyen-Debatte im UN-Sicherheitsrat hat zu einem Schlagabtausch über zivile Opfer während des NATO-Einsatzes im vergangenen Jahr geführt. Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin fragte dabei am Mittwoch den libyschen Ministerpräsidenten Abdel Rahim al-Kib, was er von zivilen Opfern wisse. »Das ist wichtig, weil die NATO ja eigentlich Zivilisten schützen wollte.« Auch der chinesische Botschafter erklärte, dass die NATO zivile Ziele angegriffen habe.

Die UN-Botschafter Frankreichs, der USA, Frankreichs und auch Deutschlands wiesen den Vorwurf, die NATO habe Opfer unter den Zivilisten leichtfertig in Kauf genommen, entschieden zurück. »Ich bedaure, dass mein Kollege das Thema unbedingt ansprechen musste«, sagte US-Botschafterin Susan Rice. Die implizierten Vorwürfe an die NATO seien haltlos.

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