Werbung

Sechsergruppe fordert von Iran: Zweifel beseitigen

Teheran werden »ernsthafte« Gespräche angeboten

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Wien/Jerusalem (AFP/nd). Die UN-Vetomächte und Deutschland haben Iran zu einem »ernsthaften Dialog« über sein Atomprogramm aufgerufen. In einer am Donnerstag in Wien veröffentlichten gemeinsamen Erklärung fordert die sogenannte Sechsergruppe Verhandlungen »ohne Vorbedingungen«. Nur so könne die iranische Regierung die Zweifel an ihren Absichten ausräumen, hieß es in der Erklärung, die dem Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien vorgelegt wurde.

Der Westen unterstellt Teheran, nach Atomwaffen zu streben, was die iranische Regierung zurückweist. Am Dienstag hatte die Sechsergruppe aus China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und den USA Teheran eine Wiederaufnahme der Atomgespräche angeboten. Der Iran warnte daraufhin, die Verhandlungen würden scheitern, wenn versucht werde, neuen Druck auf Teheran auszuüben. Bundesaußenminister Guido Westerwelle verlangte am Donnerstag in Berlin, Iran müsse seinen Kurs der Verschleierung und Nichtkooperation beenden« und »alle berechtigten Zweifel über den Zweck seines Atomprogramms transparent und nachvollziehbar ausräumen«.

Die USA haben Israel im Gegenzug für einen Verzicht auf Luftangriffe gegen Iran in diesem Jahr moderne Waffen versprochen. Die israelische Zeitung »Maariv« berichtete am Donnerstag, die US-Regierung habe Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei seinem Besuch zu Wochenbeginn die Lieferung von bunkerbrechenden Raketen und Tankflugzeugen in Aussicht gestellt - genau solche Waffensysteme, ohne die iranische Atomanlagen kaum wirksam angegriffen werden können. Israel müsse dafür lediglich Luftangriffe auf mindestens 2013 und damit die Zeit nach der US-Präsidentschaftswahl im November verschieben, hieß es unter Berufung auf westliche Diplomaten.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!