Tarnmantel nur für Mikrowellen

Wissenschaftler arbeiten daran, Dinge unsichtbar zu machen. Praxistauglich sind die Verfahren bisher nicht

  • Von Boris Hänßler
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Harry Potter hatte es leicht: Wenn er ungesehen etwas erledigen musste, legte er sich einen Tarnumhang um - er wurde unsichtbar. Die Idee war keineswegs neu: Tarnkappen sind fester Bestandteil alter Sagen wie auch von Fantasy und Science-Fiction. Griffin, der »Unsichtbare« aus Herbert George Wells gleichnamigem Roman, nutzte statt Magie sein Optik-Know-how. Er passte den Brechungsindex seines Körpers dem der Luft an. Damit war er für das menschliche Auge zu Luft geworden. Diese Idee ist nicht so weit von dem entfernt, was Forscher in den letzten Jahren entwickelt haben.

Immer mehr Wissenschaftler behaupten, dass sie Gegenstände vor unseren Augen verschwinden lassen können. Dabei wird allerdings gerne übertrieben. So vermeldeten etwa Forscher um Andrea Alù von der Universität Texas im Januar 2012 im »New Journal of Physics«, dass es ihnen erstmals gelungen sei, dreidimensionale Objekte verschwinden zu lassen. Die Forscher nutzten sog...


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