Treu, ehrlich, uneigennützig

WALLENSTEIN - EINE BIOGRAFIE

  • Von Günter Vogler
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Im Frühjahr 1634 verbreiteten Flugschriften eine sensationelle Nachricht: Der »Warhafftige Bericht - Wie es sich mit des Wallsteiners und seiner Obristen Todt in Eger begeben und zugetragen« informierte beispielsweise darüber, dass der Kommandant von Eger vom Kaiser den Befehl erhalten habe, Albrecht von Wallenstein lebendig oder tot nach Wien zu bringen. Am 25. Februar sei dieser in seinem Quartier von einem Offizier mit den Worten erstochen worden: »Also müssen alle sterben/so gegen den Keyser rebelliren.« Ein Ausschuss kaiserlicher Anwälte urteilte, der Generalissimus sei »offensichtlich und ständig an Majestätsbeleidigung, Rebellion und Hochverrat beteiligt« gewesen.

Seitdem haben viele Historiker zu ergründen gesucht, warum Wallenstein der Rebellion beschuldigt wurde. Dessen Ende ist umso erstaunlicher, als er während des 1618 ausgelösten Dreißigjährigen Krieges dem Kaiser treu gedient hatte. Er vollbra...


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