»Aber direkten Kontakt haben Sie auch nicht?«

Hans Küng und Thomas Gottschalk: Ein Gespräch über den abwesenden Jesus

  • Von Ingolf Bossenz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
»Jede Lästerung wird den Menschen vergeben, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben.« Jesus

Anhand der Stichwortkartei der Pariser Nationalbibliothek wurde errechnet, dass jeden Monat durchschnittlich 50 Bücher über Jesus erscheinen. Alle vierzehneinhalb Stunden ein neues! Da muss sich schon etwas einfallen lassen, wer mit einer solchen Publikation noch in den Fokus des Wahrgenommenen gelangen will. Eine Papstaudienz etwa.

Hans Küng reiste dafür diesmal nicht nach Rom, sondern ins Babylon. Ohne diesbezügliche Sprachverwirrung unterhielt sich der Schweizer Theologe in dem Berliner Filmtheater vor ein paar hundert Zuschauern eine gute Stunde lang mit dem langjährigen Papst der Samstagabend-Unterhaltung, Thomas Gottschalk, über sein aktuelles Buch »Jesus«.

Gottschalk, in Oberfranken sozialisierter Katholik, hat nach eigenem Bekennen alle Bücher Küngs gelesen, manche sogar zweimal. Dazu passt, dass Küng seine stattliche Publikationsliste mit »Jesus« um ein Buch erweitert, das er praktisch zum zweiten Mal geschrieben hat. ...


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