Im Fantasy-Land

Die Memoiren des Eckhard Müller-Mertens

  • Von Daniela Fuchs-Frotscher
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Eckhard Müller-Mertens gehört zu den führenden Mediävisten oder Mittelalterforschern der DDR, der international Anerkennung fand. Einen Namen machte er sich vor allem auf dem Gebiet der Quellenedition; er war Leiter der Arbeitsstelle der Monumenta Germaniae Historica der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Seit seiner Jugend führte der 1923 in Berlin Geborene Tagebuch, schrieb Traktate und Manifeste über politische und philosophische Themen. Diese über Jahre angehäuften Manuskripte sind die Grundlage seiner Erinnerungen, die manchen Kollegen oder Schüler überraschen dürften.

Auch wenn er es heute anders sieht, Müller-Mertens hat in der DDR eine glatte Karriere als Forscher und Hochschullehrer an der Berliner Humboldt-Universität absolviert. Er wurde beizeiten Professor, war Reisekader und wurde mit dem Nationalpreis der DDR geehrt. Müller-Mertens war stets ein Einzelgänger. Der Egozentriker soll sich nach eigenem ...


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