Die grässliche Mechanik der Atome

Vor 25 Jahren starb der französische Physiker und Nobelpreisträger Louis de Broglie

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Bereits 1839 hatten Physiker beobachtet, dass Licht einzelne Ladungsträger aus einer Metalloberfläche schlagen kann. Doch erst 1905 fand Albert Einstein eine Erklärung für den sogenannten photoelektrischen Effekt, indem er davon ausging, dass Licht nicht nur aus elektromagnetischen Wellen besteht, sondern auch Quanten- bzw. Teilchencharakter besitzt. Einer, dem diese Idee gar nicht behagte, war Max Planck, der Urvater der Quantentheorie. Als er Einstein 1913 zur Aufnahme in die Preußische Akademie der Wissenschaften vorschlug, nannte er dessen Lichtquantenhypothese eine verfehlte Spekulation. Ironie der Geschichte: 1921 wurde Einstein ausdrücklich dafür mit dem Physiknobelpreis geehrt und nicht für die Relativitätstheorie, an deren Richtigkeit wiederum der Vorsitzende des Stockholmer Nobelkomitees zweifelte.

In der Zwischenzeit hatte der dänische Physiker Niels Bohr das Plancksche Quantenkonzept auch in die Atomtheorie eingeführt ...


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