Mehr Röntgenpässe gefordert

Stuttgart (epd/nd). Zum Schutz vor den schädlichen Wirkungen von Röntgenstrahlen hat das baden-württembergische Gesundheitsministerium eine stärkere Verbreitung des Röntgenpasses gefordert. In den meisten Fällen seien Röntgenuntersuchungen zwar mit äußerst niedrigen radioaktiven Dosen verbunden und ungefährlich, erklärte Ministerin Katrin Altpeter (SPD) am Sonntag in Stuttgart. Untersuchungen hätten jedoch auch gezeigt, dass zahlreiche der rund 132 Millionen Röntgenaufnahmen in Deutschland vermeidbar seien. Röntgenaufnahmen seien bei vielen Verletzungen und Erkrankungen zwar unumgänglich, da nur so eine richtige Diagnose gestellt werden könne, sagte Altpeter. Weil jedoch eine zu große Menge ionisierender Strahlen Krebserkrankungen auslösen kann, müsse die Zahl der Röntgenuntersuchungen und deren Dosis so gering wie medizinisch vertretbar gehalten werden, heißt es weiter.

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