John Dyer, Boston 19.03.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Goldman Sachs zockt Kunden ab

Enthüllungen eines Mitarbeiters der US-Investmentbank sorgen für Aufregung

Was die Spatzen von den Dächern pfiffen, wird nun von einem Insider bestätigt: Die Investmentbank Goldman Sachs nimmt ihre Kunden aus und macht sich dann noch über sie lustig.

Die Nachricht schlug wie eine Bombe ein. In der »New York Times« äußerte der scheidende Goldman-Sachs-Banker Greg Smith seine Meinung über den bisherigen Arbeitgeber. Der 33-Jährige war in London für den Derivate-Handel in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika zuständig gewesen. In dem Artikel beschrieb Smith eine vergiftete Firmenkultur und bestätigte damit viele Vorurteile über die größte Investmentbank der Welt. Erstmals wird derart heftige Kritik von einem Insider geäußert.

Vor zwölf Jahren hatte Smith bei Goldman Sachs angefangen. Die Arbeit sei für ihn stets eine willkommene Herausforderung gewesen, er beschreibt sich als loyalen Mitarbeiter. Heutzutage seien seine Kollegen allerdings nur noch auf das Geld der Kunden aus, statt in deren Interesse zu handeln. »Bei Geschäftstreffen wurde nur darüber gesprochen, wie viel Geld wir aus unseren Kunden herausholen können. Nicht einmal wurde darüber nachgedacht, wie man ihnen helfen ...

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