Ausnahmen für Großverbraucher

Studienautorin Sarah Rieseberg: Kosten der Energiewende sind ungleich verteilt

Die unter Rot-Grün gestartete Energiewende besteht aus einem Bündel an Gesetzen, etwa zu Ökosteuer, Netzentgelten und Emissionshandel oder dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Eine Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung belegt nun erstmals, in welchem Umfang energieintensive Industriebetriebe von Befreiungen profitieren. Co-Autorin ist Sarah Rieseberg, Mitarbeiterin beim Energieberatungsunternehmen Arepo Consult in Berlin. Mit ihr sprach Benjamin Beutler.

nd. Was genau haben Sie in Ihrer Studie mit dem Titel »Befreiungen der energieintensiven Industrie in Deutschland von Energieabgaben« untersucht?
Rieseberg. In Deutschland und in der EU wurden Politikinstrumente etabliert, die den Verbrauch von Umweltressourcen und klimaschädliche Emissionen mit einem »Preis« versehen. Die Preissteigerung für Energie, die dadurch ausgelöst wird, soll einen Anreiz zum sparsamen Umgang mit der Ressource Energie geben. Was bereits bekannt war: Sie gelten nicht für alle Verbraucher im gleichen Maße. Haushalte und Kleinverbraucher zahlen alle Abgaben und Steuern. Viele Betriebe des Produzierenden Gewerbes aber genießen Ausnahmen und Erleichterungen. Dazu gab es bisher aber kaum konkrete Zahlen.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: