Vor dem Sonnenuntergang

Berliner Kürzungen lassen ostdeutsche Solarunternehmen um ihre Existenz bangen

  • Von Hendrik Lasch, Thalheim
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Der Solarboom hat vor allem in Ostdeutschland viele Arbeitsplätze geschaffen. Jetzt würgt Schwarz-Gelb die Förderung ab. Im »Solar Valley« und anderswo bangt man ernsthaft um die Zukunft der Branche.

Es ist wohl eine Selbstverständlichkeit, dass Manfred Kressin eine Solaranlage auf seinem Hausdach hat - genauer: zwei. »Einmal fünf Kilowatt, einmal gut sieben«, sagt der 67-Jährige. Sonnenstrom zu erzeugen, scheint quasi Pflicht zu sein für den Mann, der viele Jahre Bürgermeister von Thalheim war. In dem Dorf bei Bitterfeld eröffneten Ende der 90er Jahre vier Firmengründer aus Berlin-Kreuzberg eine, wie es hieß, »Solarbude«. Kressin rollte ihnen den roten Teppich aus, besorgte blitzschnell Genehmigungen und entschied überhaupt sehr unorthodox. Ein Dutzend Jahre später erstreckt sich deshalb auf den Thalheimer Fluren das »Solar Valley«, eine Hochburg der Solarbranche in Ostdeutschland. 4000 Menschen verdienen in Firmen wie Q-Cells, Sovello oder Vetro Solar ihr Geld mit der Photovoltaik. Und Kressin gewinnt Strom aus Sonne.

Knüppel aus Berlin

Seit zwei Jahren blitzen die Solarmodule auf seinen Dächern. Das Geld dafür hat er vom Kon...

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