Nervenkrieg in »La Ville Rose«

Mutmaßlicher Serienmörder in Toulouse von der Polizei belagert

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Der Mittwoch stand in Frankreich im Zeichen des Nervenkriegs zwischen der Polizei und dem mutmaßlichen Serienmörder, der sich in Toulouse in einem Haus verschanzt hatte. Toulouse, aufgrund der zahlreichen Bauwerke aus roten Ziegelsteinen auch »La Ville Rose« (rosarote Stadt) genannt, war im Schockzustand.

Weniger als 48 Stunden nach seinem letzten blutigen Verbrechen vor einer jüdischen Schule in Toulouse konnte der mutmaßliche Serienmörder von Toulouse durch die Polizei identifiziert und in seiner Wohnung geortet werden. Den ganze Mittwoch über wurde er dort belagert, konnte aber zunächst nicht verhaftet werden.

Bei dem Täter soll es sich um Mohamed Merah handeln, einen 23-jährigen Franzosen algerischer Herkunft. In den frühen Morgenstunden war es nicht gelungen, das in einem ruhigen Wohnviertel gelegene vierstöckige Mietshaus überraschend zu besetzen und die Wohnung zu stürmen.

Statt dessen wurden die Bewohner der Umgebung kurz nach 3 Uhr durch einen heftigen Schusswechsel aus dem Schlaf gerissen. Merah hatte die Polizisten hinter der verbarrikadierten Wohnungstür erwartet und durch diese geschossen, wobei er drei Polizisten leicht verletzte. Daraufhin setzte die Belagerung der Wohnung ein, während der Polizei und Täter durch d...

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