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Tariflohn oder Firmenbeteiligung?

Spanische Gewerkschaften streiten über die Umwandlung der Supermarktkette Caprabo in eine Genossenschaft

  • Von Ralf Streck, San Sebastian
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Mitarbeiter der spanischen Supermarktkette Caprabo sollen Teilhaber werden. In den Gewerkschaften ist dies umstritten.

Schon 2009 hatte die große baskische Kooperative Eroski auf einer Hauptversammlung beschlossen, den gut 50 000 Beschäftigten das Angebot zu machen, Teilhaber zu werden. Seither hat sich die Zahl der Genossenschaftsmitglieder auf knapp 15 000 fast verdoppelt.

Das Angebot gilt auch für die etwa 9000 Arbeitnehmer der drittgrößten spanischen Einzelhandelskette Caprabo, an der Eroski seit 2007 einen Anteil von 84 Prozent hält. In der Endphase des Integrationsprozesses ist nun vorgesehen, Caprabo bis 2015 in eine eigene Genossenschaft innerhalb der Eroski-Gruppe zu verwandeln. Laut der Unternehmensleitung könnte der Prozess, mit dem die Basken ihr »singuläres Genossenschaftsmodell erhalten und stärken« wollen, auch länger dauern.

Die Caprabo-Angestellten sollen zu Teilhabern an ihrem Unternehmen werden und damit auch mehr Verantwortung übernehmen. Um Teilhaber zu werden, muss jeder Beschäftigte 9000 Euro in den eigenen ...


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