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Verlockender Listenplatz

Allein in Sachsen gibt es zehn Aspiranten für den Welterbestatus - dabei ist die Bewerbung riskant

  • Von Harald Lachmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

36 deutsche Städte, Regionen und Projekte stehen auf der Welterbeliste der UNESCO. Dutzende weitere streben den Titel an - allein in Sachsen sind es derzeit zehn. Geht es schief, tragen ihre Protagonisten das Risiko meist allein.

Dresden nimmt erneut Anlauf. Gut zwei Jahre nach dem Debakel um die Waldschlößchenbrücke, wegen deren Bau die UNESCO der sächsischen Hauptstadt den Welterbestatus für das Elbtal wieder entzog, will man nun die Dresdener Gartenstadt Hellerau auf die Renommierliste bringen. Denn diese gilt als die erste, vollständigste und radikalste Umsetzung des britischen Gartenstadtgedankens in Deutschland.

Ob dies gelingt, ist strittig. Zum einen buhlen noch neun andere sächsische Projekte um jenen Titel - darunter die Altstädte von Görlitz und Meißen, die Montanregion Erzgebirge und die Umgebindehäuser in der Oberlausitz. Zum anderen gibt es auch bundesweit zahlreiche Bewerber. Hierzu zählen der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel, die 107 Meter hohe Müngstener Eisenbahnbrücke bei Wuppertal, die Hamburger Speicherstadt und das angrenzende Obstanbaurevier Altes Land. In Bayern gibt es gleich acht Aspiranten, darunter das Opernhaus in Bayreuth.

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