Elsa Rassbach 26.03.2012 / Ausland

Jerusalem sollte allen zugänglich sein

Mustafa Barghouti über das Ziel des »Globalen Marsches nach Jerusalem«

Jedes Jahr am 30. März begehen die Palästinenser den »Tag des Bodens«. Sie erinnern damit an einen Generalstreik und an Demonstrationen im März 1976. Damals hatten die israelischen Behörden Tausende Hektar Land beschlagnahmt. In diesem Jahr ist der Tag Anlass für einen »Globalen Marsch nach Jerusalem«.

nd: Sie haben zusammen mit Palästinensern unterschiedlicher politischer Richtungen und aus unterschiedlichen Orten der Welt zum »Globalen Marsch nach Jerusalem« aufgerufen. Worum geht es Ihnen dabei?
Barghouti: Es ist ein Akt der Solidarität mit dem palästinensischen Volk. Der Marsch wird am 30. März - dem »Tag des Bodens« - stattfinden, einem Tag, der die Einheit der Palästinenser im Kampf für Freiheit und Würde und gegen den Raub ihres Landes symbolisiert. Wir hoffen, dass wir die Aufmerksamkeit der Welt auf die sehr schweren Rechtsverletzungen lenken können, die Israel in Jerusalem begeht. Sowohl die Vereinten Nationen als auch der Internationale Gerichtshof haben erklärt, dass die Annexion Ostjerusalems, das ein Teil des besetzten palästinensischen Territoriums ist, einen Verstoß gegen das internationale Recht darstellt.

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