LINKE: Verfahren bei Kali-Abbau ändern

Erfurt (dpa/nd). Nach Ansicht der Linksfraktion im Thüringer Landtag könnte ein anderes Abbauverfahren im Kalibergbau Umweltbelastungen und Folgekosten verringern. Dazu sollten die aufgefahrenen Hohlräume gleich nach Ende der Förderung wieder mit Abraum verfüllt werden, forderte die Fraktion unter Berufung auf das Gutachten eines Geologen. Das bisherige Verfahren mit Abraumhalden und Entsorgung von Abwässern in unterirdischen Hohlräumen und in die Werra sei für die Umwelt nicht akzeptabel, erklärten die Abgeordneten Katja Wolf und Thilo Kummer am Montag. Sie räumten aber ebenso wie der Gutachter Ralf Krupp ein, dass das geforderte Verfahren für den Kalikonzern K+S teurer wäre. Krupp vermutete, dass es den Gewinn für die entsprechenden Produkte um ein Drittel schmälern könne. Ein K+S-Sprecher nannte das Verfahren technisch »überhaupt nicht anwendbar«, so dass sich eine Kostenschätzung erübrige.

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung