Volkssolidarität rausgezählt

Lichtenbergs mitgliederstärkster Wohlfahrtsverband nicht mehr im Freiwilligenrat

  • Von Andreas Heinz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Stimmung unter den Mitgliedern der Volkssolidarität im Bezirk Lichtenberg ist alles andere als gut. Sie schwankt zwischen Wut, Empörung und Enttäuschung. »Schuld« daran ist die Zählgemeinschaft, zu der SPD, CDU und Grüne gehören. Die kippte die Volkssolidarität aus dem Lichtenberger Freiwilligenrat, so der Vorwurf der Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Der Antrag der Linksfraktion, den Verband wieder in den Freiwilligenrat aufzunehmen, sei mit den Stimmen der Zählgemeinschaft abgelehnt worden.

Der Verweis von Bezirksbürgermeister Andreas Geisel (SPD) auf andere nicht berücksichtigte Wohlfahrtsvereine gehe völlig fehl und zeige, wie wenig er die Szene kenne, so der Vorwurf der Linksfraktion. »Der Bürgermeister begründete den Rauswurf damit, dass alle Vereine und Verbände gleich behandelt werden müssen, keiner benachteiligt oder bevorzugt werden solle. Deshalb werde man solche Institutionen generel...


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