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Bedauerlicher Fehler

Heftige und berechtigte Leserkritik hat die Veröffentlichung im nd-ratgeber vom 21. März 2012 »Keine goldenen Zeiten für Rentner - nur Trostpflaster« ausgelöst. Darin ging es um die Rentenerhöhung ab 1. Juli 2012 um 2,26 Prozent im Osten und 2,18 Prozent im Westen.

In dem Beitrag wurde richtig beschrieben, wie sich der Rentenwert, also jene Größe, die mit der Zahl der Beitragsjahre multipliziert die monatliche Rentenhöhe ergibt, in Ost und West aufgrund der Erhöhung verändert: im Osten von 24,37 Euro um 2,26 Prozent auf 24,92 Euro - also um 55 Cent pro Rentenpunkt; im Westen von 27,47 Euro um 2,18 Prozent auf 28,07 Euro - also um 60 Cent pro Rentenpunkt und damit um fünf Cent mehr als im Osten. Der Faktor West wird also um 0,05 größer.

Leider wurde bei der Frage, ob die Rentenlücke Ost und West kleiner wird, geantwortet: Nur geringfügig. Das ist falsch! Im Gegenteil: Sie wird größer. Dies wird durch die unterschiedlichen Prozentsätze der Erhöhung verschleiert. Hierin liegt auch die Ursache für den fatalen Irrtum, der sich herleitete aus der Sicht, dass die Erhöhung im Osten prozentual höher als im Westen ausfällt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen! joh

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