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Bundespolizei darf willkürlich überprüfen

Koblenz (dpa/nd). Die Bundespolizei darf Zugreisende auf bestimmten Strecken ohne konkreten Verdacht kontrollieren und nach ihrem Aussehen auswählen. Das hat das Verwaltungsgericht Koblenz in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil entschieden. Auf Strecken, die erfahrungsgemäß etwa zur illegalen Einreise nach Deutschland genutzt würden, dürften Beamte die zu kontrollierenden Menschen nach dem Aussehen auswählen. Damit scheiterte die Klage eines Mannes, der sich gegen eine solche Kontrolle im Zug gewehrt hatte. Bei dem Kläger handelte es sich um einen dunkelhäutigen Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit. Er war mit zwei Polizisten in Streit geraten.

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