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Bäderpreise steigen nicht

(nd-Herrmann). Keinen Anstieg der Bäder-Eintrittspreise, dafür aber möglicherweise eine Staffelung nach Tageszeiten, kündigte Innenstaatssekretär Andreas Statzkowski gestern nach der Senatssitzung an. So könnte unter Einsatz eines neuen Erfassungssystems das Schwimmen in frühen Morgenstunden billiger, in stark nachgefragten Zeiten wie dem Nachmittag hingegen teurer werden.

Mit drei Großprojekten schließe das im Jahr 2007 gestartete Bädersanierungsprogramm bis 2012 ab, informierte Staatssekretär Statzkowski. Dabei gehe es um die Schwimmhalle Finckensteinallee (Steglitz-Zehlendorf) sowie die Kombibäder Gropiusstadt (Neukölln) und Spandau-Süd. Insgesamt umfasst das Programm Instandsetzungs- und Sanierungsmaßnahmen an 45 Standorten für rund 72 Millionen Euro. Laut Statzkowski benötige allerdings ein Bad alle 20 Jahre eine »absolute Grundsanierung«. Hier empfahl er statt Sonderprogrammen kontinuierliche Investitionen.

Bäder seien stark »energielastige« Einrichtungen, betonte der Staatssekretär. Dank der Sanierung hätten bislang Einsparungen von rund 4900 Megawattstunden pro Jahr und eine Verringerung der CO2-Belastung um fast 1,1 Tonnen pro Jahr erreicht werden können. Ganz oder eingeschränkt barrierefrei seien nun 13 Bäder.

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