Sekunde der Unaufmerksamkeit

Todesfahrer zu einer Geldstrafe verurteilt

Peter Kirschey berichtet aus Berliner Gerichtssälen

12. Mai 2011, gegen 18.43 Uhr: Ein Rikschafahrer streift an der Ecke Rosa-Luxemburg-Straße/Torstraße an der Ampel einen Pkw. Ein paar Kratzer sind das Resultat. 20. April 2011, gegen 20.15 Uhr: In der Karl-Marx-Allee wird ein Radfahrer von einem Hund an der Hose gezerrt. Der Radfahrer fällt und schlägt sich die Nase blutig. 12. Juni 2010 um 11 Uhr auf der Gertraudenbrücke: Ein Radfahrer fährt von hinten auf dem Fußgängerweg einen älteren Herren an. Beide landen verletzt in der Notaufnahme. 13. August 2011 vor Mitternacht auf der Straße Unter den Eichen: Ein Autofahrer will links abbiegen und unterschätzt die Nähe zu einem Straßenbaum. Er hatte kräftig einen getankt und keinen Führerschein, protokolliert später die Polizei. Ungefähr 250 Fälle aus dem Verkehrsgeschehen 2010/2011 wurden gestern in mehreren Gerichtssälen beim Amtsgericht Tiergarten im 30-Minuten-Takt verhandelt. Die meisten endeten relativ harmlos, eine Kollision tragisch.

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