Werbung

Mindestlöhne sollen keine Jobs kosten

Studie über vergebene Aufträge auf dem Bau

Nürnberg (dpa/nd). Die Einführung eines Mindestlohns auf dem Bau hat nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern nicht zu einem Jobverlust in der Branche geführt. Zwar habe es auf dem Bau seit Mitte der 1990er Jahre einen Stellenabbau gegeben; der sei aber vor allem auf das Ende des Baubooms nach der Wiedervereinigung zurückzuführen. »Der 1997 eingeführte Mindestlohn ist daran nicht schuld«, heißt es in einer Studie mehrerer Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsforschungsinstitute im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums. Im Westen variiert der Mindestlohn je nach Qualifikation von 11,05 Euro bis 13,40 Euro je Stunde. Im Osten gilt für alle Beschäftigten der Baubranche ein Mindestlohn von 10 Euro.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln