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Importe verdrängen heimische Kartoffeln

Mainz (nd). Der ökologische Anbauverband Bioland kritisiert den aktuell steigenden Import von Bio-Kartoffeln aus Israel und Ägypten, obwohl noch große Mengen qualitativ hochwertiger Ware in Lägern deutscher Erzeuger liegen. »Die Handelspraxis widerspricht dem Wunsch der Verbraucher nach durchgängig heimischer Ware. Angesichts der öffentlichen Diskussion über das Wegwerfen von Lebensmitteln ist es inakzeptabel, dass deutsche Bio-Kartoffeln im Lager zu vergammeln drohen«, sagt Bioland-Präsident Jan Plagge. Der Kartoffelanbau in Ägypten und Israel hätte gravierende Umwelteinwirkungen zur Folge. So müssten die Import-Kartoffeln in Trockengebieten unter hohem Bewässerungsaufwand und mit einer schlechten Klimabilanz erzeugt werden. »Das ist nicht nachhaltig«, sagt Plagge. »Lebensmittelimporte sind nur dann sinnvoll, wenn die heimische Produktion die Nachfrage nicht decken kann.«

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