Andreas Knudsen, Kopenhagen 30.03.2012 / Politik

Rechtsextreme wollen Stärke demonstrieren

Großdemonstration im dänischen Aarhus gegen Einwanderung / Gesinnungsgenossen aus Europa erwartet

Dänemarks Rechtsextreme finden kaum Zuspruch im eigenen Land. Nun wollen sie verstärkt in die Öffentlichkeit gehen - auch mit Unterstützung von Neonazi-Parteien aus anderen Ländern.

Die rechte Szene Dänemarks hielt sich lange zurück mit großen öffentlichen Aktionen. Doch nun soll es sein: Die Dansk Defence League DDL (Dänische Verteidigungsliga) ruft zu einer Großkundgebung »gegen Einwanderung und Islamisierung Dänemarks« am Sonnabend in der zweitgrößten Stadt des Landes, Aarhus, auf. Teilnehmen soll auch der Vorsitzende des britischen Vorbilds der rechtsextremen Partei, Tommy Robinson, der von einer Reihe Gesinnungsgenossen begleitet werden wird.

Die DDL betrachtet sich als Abteilung der English Defence League (EDL) und hat zumindest auf dem Papier deren ideologische Haltungen übernommen. Beide Parteien sehen sich als Menschenrechtsorganisationen auf dem Boden der Verfassung und lehnen zumindest in offiziellen Erklärungen Gewalt ab. In dem Aufruf zur Großdemonstration wird deshalb viel von Meinungs- und Versammlungsfreiheit gesprochen, die man in Anspruch nehmen wolle - gegen den Widerstand »totalitärer, komm...

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